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Internationale Juniorenregatta Köln 2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maria Beer   
Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 18:05 Uhr

Internationale Juniorenregatta Köln


Die Internationale Jugendregatta auf dem Fühlingersee in Köln endet für die Ruderinnen aus Ingelheim mit einem Paukenschlag
Die am 17. und 18.05.08 auf dem Fühlingersee, eine der schönsten Regattabahnen Deutschlands, in Köln ausgetragene Internationale Juniorenregatta diente den Ruderinnen aus Ingelheim zur ersten großen Standortbestimmung für die Rudersaison 2008.
Da in diesem Jahr auch die Jugendmeisterschaften im Rudern in Köln statt finden, kamen aus dem gesamten Bundesgebiete die Vereine mit ihren Aktiven (ca. 960), um im Vorfeld der Meisterschaften die Akteure/innen mit den Bedingungen auf der Fühlinger-Regattabahn vertraut zu machen.
In den Samstagsrennen gilt es gute Zeiten zu errudern, da diese zur Findung der Finalläufe für den Sonntag dienen. Die sechs schnellsten Zeiten, die in den Rennen der verschieden Bootsklassen am Samstag gefahren wurden, bilden Sonntags das A-Finale.
Die Ruderinnen des Rudervereins Ingelheim gingen an den beiden Wettkampftagen in acht Rennen an den Start.
Gleich im ersten Rennen der Regatta, dem Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 92/93, waren die Ingelheimer Ruderinnen gefordert. In dem mit 36 Booten sehr stark besetzten Feld, ging es für Stephanie Hang und Jessica Beer darum, Erfahrungen auf großen Wettkämpfen zu Sammeln. Haben die beiden doch erst 2 Rennen zusammen und S. Hang überhaupt erst zwei Rennen in Ihrer jungen Ruderkarriere bestritten. Was die beiden dann über die 1500m in ihrem Rennen zeigten war einfach eine starke Leistung. Sie erruderten die 6. schnellste Zeit und qualifizierten sich für das A-Finale am Sonntag in dem sie den 5. Platz belegten.
Außerdem starte J. Beer am Samstag noch im Einer wo sie ebenfalls eine gute Leistung bot und von 44 Starterinnen die 11. beste Zeit heraus ruderte.
JFA2xLWDie beiden Leichtgewichtsruderinnen des Rudervereins Ingelheim Milena Hangen und Katja Breier, die auf den Vorangegangenen Regatten in Mannheim und Offenbach ihre Gegnerinnen, im Leichten  Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 90/91, souveräne beherrschten, stellten sich in Köln erstmals der gesamten Nationalenkonkurrenz in dieser Bootsklasse. Sie starteten in Köln erstmals über die Renndistanz von 2000m und hatten ein leicht flaues Gefühl, welches sich aber nicht negativ aus wirkt. Im Gegenteil sie erkämpften sich die 4 schnellste Zeit und qualifizierte sich genauso wie ihre jüngeren Vereinskameradinnen für das A-Finale am Sonntag, in dem sie mit einer wiederum starken ruderischen Leistung den sehr guten 3. Platz hinter den Renngemeinschaften aus Köln/ Rauxel und Emscher Wanne-Eickel-Herten/Bramsche belegten.
JFA2-Lisa Mohr und ihre Partnerin vom Mainzer Ruderverein Marie Theis starteten im Juniorinnen Zweier ohne Steuerfrau der Jahrgänge 90/91.  In dieser Bootsklasse geht es immer besonderst hoch her, dienen die Platzierungen doch den einzelnen Landesverbänden zur Achterbildung für die Jugendmeisterschaften. Lisa und Marie erruderten sich über die 2000 m lange Wettkampfstrecke die Plätze 4 und 3 und blieben so im Renne um die Plätze im Achter für Süddeutschland.
Das letzte Rennen mit Ingelheimer Beteilung bestritten wieder die Jüngsten, J. Beer und S. Hang, die sich mit zwei Ruderinnen aus Treis-Karden und Traben-Trabach ein Woche zuvor zum ersten gemeinsamen Vierer Rudern trafen. Man wollte mal schauen wie man sich so gegen die Konkurrenz aus dem Rest der Republik behaupten kann.
JFB4x+Die Trainer waren nach der einen Trainingseinheit die die vier jungen Damen gemeinsam hatten vorsichtig optimistisch und glaubten an eine Mittlere Platzierung. Was dann in Köln auf der Regatta geschah war ein echter Paukenschlag. Vom Start weck legten sich die Vier Mädels an die Spitze des Feldes und erruderten sich zwischenzeitlich bis zu eine Viertellänge Vorsprung vor den Verfolgern aus dem Verbandsboot aus Mecklenburg-Vorpommern. Doch der Vorsprung schmolz auf dem 3 Teilstück der 1500m Rennstrecke zusammen und wurde sogar ganz aufgezehrt. Auf den letzten 100m entwickelte sich dann ein spannendes Bug an Bug Rennen zwischen der Renngemeinschaft aus Ingelheim/Treis-Karden/Traben-Trabach und dem Boot aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Rest des Feldes war bereits geschlagen. Der Zieldurchlauf war so knapp, dass es 4 Minuten dauerte, bis das Zielfoto ausgewertet war. Dann die Gewissheit, mit drei Hundertsteln Vorsprung siegte die Renngemeinschaft aus Ingelheim/Treis-Karden/Traben-Trabach und durfte am Siegersteck anlegen. Ein Erfolg, mit dem niemand im Vorfeld gerechnet hat.