| Silber und Bronze bei Jugendmeisterschaften |
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| Geschrieben von: Andreas Beer |
| Montag, den 05. Juli 2010 um 09:23 Uhr |
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Der Deutsche Ruderverband vergab die Deutschen Jugendmeisterschaften im Rudern der Altersklassen U17, U19 und U23 Jahre in diesem Jahr an den Essener Regattaverein am Baldeneysee. Bereits am Donnerstag, den 24. Juni 2010 begannen die Vorentscheidungen zu diesen Meisterschaften.
Über Vor-, Hoffnungs- und Halbfinalläufe mussten sich die jungen Athletinnen und Athleten für die Finalentscheidungen der jeweils sechs besten Boote qualifizieren, von denen sonntags dann die Meister ermittelt wurden. Insgesamt beteiligten sich 1.547 Ruderinnen und Ruderer in 551 Booten aus 277 Vereinen und Renngemeinschaften an diesen nationalen Meisterschaften, darunter auch 4 Athleten/innen vom Ingelheimer Ruderverein: Max Nitsche, Antonia Hengst, Jessica Beer und Stephanie Hang. Für Max Nitsche und seine Kameraden aus Mainz und Trier, die im U17 Leichtgewichts Junioren Doppelvierer mit Steuermann starteten, waren es die ersten nationalen Titelkämpfe. Über Vor- und Hoffnungslauf erreichten die fünf jungen Sportler das Halbfinale. In diesem musste mindestens ein dritter Platz errudert werden um sich für das A-Finale zu qualifizieren. Bis zur Streckenhälfte lag das Boot aus Rheinland-Pfalz auch gut auf Kurs, bevor ein technischer Fehler („Krebs“ in der Rudersprache) das Boot aus dem Rennen nahm. So blieb leider nur das B-Finale in dem sie zweite wurden, was in der Endabrechnung der achte Platz war. Für die vier Jungs, die auch im nächsten Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, ein toller Erfolg. Antonia Hengst und ihre Partnerin Vera Böhme vom Kitzinger RV qualifizierten sich durch gute Leistungen in Vor- und Hoffnungslauf souverän für das A-Finale. Hier erkämpften sie sich einen knappen fünften Platz. Die Medaillen gingen an die Renngemeinschaften aus Konstanz/Potsdam, Kettwig/Mecklenburg-Vorpommern und Potsdam/Dresden. Diese Ruderinnen hatten sich im Vorfeld schon alle für die Jugend Nationalmannschaft qualifiziert. Jessica Beer, die 14 Tage zuvor in Hamburg nur ganz knapp die Qualifikation zur Junioren WM verpasst hatte, wollte sich nun bei den DJM eine Medaille im Einer erkämpfen. Mit einem zweiten Platz im Vorlauf hinter Judith Sievers aus Kappeln, die im Einer bereits für die Junioren WM nominiert ist, war direkt das Halbfinale erreicht. Dieses gewann J. Beer ganz knapp vor Lorena Schäfermeyer aus Münster und Frauke Birgel aus Ratzeburg. Im Finale lief bis 1600 m alles wie erhofft. J. Beer kam schnell aus der Startanlage und lag hinter Sievers und Schäfermeyer auf Medaillenkurs. Doch auf den letzten 400m kam die auf Position vier liegende Kielerin immer mehr auf und konnte die junge Ingelheimerin am Ende noch überspurten. So blieb nur der undankbare vierte Platz. Mit Spannung aus Ingelheimer Sicht wurde das Finale am Sonntag im Doppelvierer der U19 Juniorinnen erwartet, hatte man hier doch gleich in zwei Booten RVI-Ruderinnen am Start. Stephanie Hang startete in einem der beiden vom Deutschen Ruderverband zusammengesetzten Vierer, deren Teilnehmerinnen alle für die Junioren WM qualifiziert sind. In Hamburg konnte S. Hang mit ihren Partnerinnen das erste Duell der beiden Verbandsboote für sich entscheiden.
Mit der Silberme Trainer Andreas Beer sieht in allen erreichten Platzierungen eine sehr gute Ausgangsposition für das nächste Jahr, da alle Aktiven in ihrer Altersklasse zum jüngeren Jahrgang gehören und somit in 2011 nochmals hier antreten dürfen. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Juli 2010 um 09:39 Uhr |















daillengewinnerin Schäfermeyer und der Bronzemedaillengewinnerin Schulz ergänzt um die Siegerin des kleinen Finales im Einer Ruth Hotop ging auch J. Beer nur 2,5 Stunden nach dem Einer Finale nun im Doppelvierer an den Start. In diesem Rennen entbrannte sofort ein erbitterter Zweikampf zwischen den beiden Verbandsbooten. Bis 150m vor dem Ziel sah es aus, als könnte S. Hang mit ihren Partnerinnen Franziska Kreutzer (Potsdam) Carolin Hackler (Dresden) und Saskia Nitzschke (Konstanz) den Erfolg von Hamburg wiederholen, doch dem bärenstarken Endspurt des zweiten Verbandsbootes hatten sie nichts mehr entgegenzusetzen. Doch auch die Vizemeisterschaft im ersten U 19 Jahr ist ein schöner Erfolg. Die Mannschaft um Jessica Beer hielt auf den ersten 500m gut mit, musste dann jedoch die beiden deutlich stärkeren Boote ziehen lassen. Das hohe Anfangstempo sicherte dem Doppelvierer jedoch einen sicheren Bronzerang vor den weiteren Finalistinnen aus Hamburg/ Ratzeburg, Berlin/Heidelberg/Magdeburg und Hannover/Hildesheim.