Bootshaus 4.0

Wir benötigen Ihre Unterstützung!

Die Anforderungen

Das Bootshaus ist seit der Gründung des Vereins als Ruderverein Frei-Weinheim - Ingelheim 1920 e. V. im Jahr 1920 der Ort, in dem die verschiedenen Anforderungen an das Vereinsleben und den Sport ihren Ausdruck fanden und das diesen Bedürfnissen regelmäßig angepasst werden musste.

 

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie die demographische Entwicklung, erhöhte zeitliche Flexibilität und räumliche Mobilität im Berufsleben und ein dadurch bedingtes verändertes Freizeitverhalten der Menschen, erfordern von uns als Verein eine Weiterentwicklung unseres Sportangebots. Diese Entwicklungen in unserem Sport stellen uns zum 100. Geburtstag des Vereins wieder vor die Herausforderung, das Bootshaus den sich entwickelnden Bedürfnissen anzupassen.

Hinsichtlich des Bootsparks bedeutet dies, dass mehr Boote unterschiedlicher Spezifikationen - von Rennbooten über Gigboote für den Breitensport bis hin zu einer wachsenden Anzahl von sportlichen Einern und Zweiern für die ambitionierteren, individuell trainierenden Breiten- und Leistungssportler*innen - untergebracht werden sollen.

Der Ganzjahresbetrieb wird durch eine verstärkte Nutzung der Möglichkeiten für Training "auf dem Trockenen" nicht nur durch die Leistungssportler*innen gekennzeichnet. Neben Kraft- und Ausdauertraining auch für den Breitensport, haben sich Gymnastik und Yoga in den letzten Jahren im Verein etabliert.

Um auch weiterhin den internationalen Erfolg unserer Leistungssportgruppe gewährleisten zu können, sind die Modernisierung der Trainingsbedingungen unabdingbar.

 

Ziel unseres Vereins ist es, einen weiterhin attraktiven Rahmen für die ganzjährige sportliche Betätigung im Ruderverein und eine gute Unterbringung für unseren vielfältigen Bootspark zu schaffen.

Unser Ziel und der Weg dorthin


In einem offenen Diskussionsprozess hat die Mitgliedschaft dafür - unabhängig von baulichen Möglichkeiten und Optionen - grundsätzliche Ziele für die Vereinsentwicklung diskutiert und in der „Agenda 2025“ beschlossen.

 

Diese umfasst zunächst Ziele für die sportlichen Aktivitäten des Vereins im Leistungs- wie im Breitensport. Daraus wurden dann Folgerungen für den Bootspark und die Infrastruktur abgeleitet. Schließlich ergaben sich hinsichtlich der Infrastruktur dann natürlich auch Anforderungen an das Bootshaus aus dieser Agenda.

 

Um die Bauüberlegungen fachkundig zu begleiten und den Vorstand bei der Entwicklung des Bauprojektes zu unterstützen, hat die Mitgliedschaft zum Beginn des Jahres 2019 die Einrichtung einer Baukommission beschlossen. Diese setzt sich aus fachkundigen Vereinsmitgliedern zusammen und bereitet dem Vorstand die notwendigen Entscheidungen vor.

 

Die Baukommission hat zunächst die Varianten, die sich grundsätzlich für einen Umbau / eine Erweiterung des Bootshauses anbieten, dargestellt. Die Spannweite ging von einem reinen Umbau im Bestand bis hin zu einer Aufstockung und Erweiterung über die bestehende Grundrissfläche hinaus.

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung vom 12.4.2019 hat aus dieser Auswahl mit sehr deutlicher Mehrheit die hier gezeigte Variante L als Basis der weiteren planerischen Entwicklung beschlossen.

 

Auf Basis dieser Grundlage ist dann die konkrete Planung weiter ausgearbeitet worden. Dabei wurden funktionale (z. B. Trainingsablauf und -gestaltung, Bootslageranordnung) und bauliche (energetische, statische und bauphysikalische sowie architektonische) Gesichtspunkte analysiert.

 

Die daraus resultierenden planerischen Möglichkeiten wurden am 8.11.2019 in einer weiteren Mitgliederversammlung dargestellt und diskutiert. Die Mitgliedschaft wurde dann um Beschlüsse zu verschiedenen Aspekten gebeten und hat in dieser Mitgliederversammlung sehr deutliche und weitestgehend einvernehmliche Beschlüsse zu den Themen Lage der Umkleiden und des Kraftraums im OG, Küche, Sanitär, Lager, Erscheinungsbild in den Varianten Flachdach/Satteldach sowie Veranda gefasst.


Die Planung


Aus der Zusammenschau dieser Beschlüsse ergibt sich folgende Planung:

 

›› Verlagerung der Umkleiden und des Kraftraumes in das Obergeschoss ermöglichen es, im Erdgeschoss acht Bootslagerplätze an zwei Gängen einzurichten. Dafür werden die statisch nicht tragenden Ausbauwände der bisherigen Werkstatt und der Herrenumkleide entfernt, der Boden saniert und die Bootslager umgebaut.

 

›› Im Rückbereich der Bootshalle wird die Werkstatt neu eingerichtet und der bestehende Toilettentrakt saniert.

Im Obergeschoss werden Kraftraum, allgemeiner Sportraum und Umkleiden neu eingerichtet und der bestehende Sanitärbereich bedarfsgerecht erweitert.

 

›› Ein wesentlicher Aspekt der Weiterentwicklung der Planung war die Anforderung, Kraftraum und Sportraum mit einer direkten räumlichen Verbindung auszustatten. Dies ist notwendig, um bei Trainingseinheiten mit Kindern und Jugendlichen in beiden Räumen die Aufsichtspflicht durch eine Übungsleitung gewährleisten zu können.

 

›› Deshalb wird der Umkleidebereich entlang der Südfassade zum Parkplatz hin angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass der allgemeine Sportraum ein günstiges rechteckiges Format erhält und durch eine doppelflügelige Tür mit dem Kraftraum verbunden werden kann. Diese Lage ermöglicht dem allgemeinen Sportraum auch eine gute Belichtung bzw. Aussicht nach Ost und Nord (Rheinseite), ohne einen zu großen sommerlichen Hitzeeintrag berücksichtigen zu müssen.

 

›› Im allgemeinen Sportraum wird eine Theke samt Küche eingeplant, um bei ganztägigen Trainingseinheiten auch eine Verpflegung vor Ort gewährleisten zu können und gesunde Ernährung als Teil des sportlichen Lebens vermitteln zu können.

 

›› Dem Sportraum vorgelagert wird eine überdachte Terrasse, deren Tiefe ein ganzjähriges Training auf Ruderergometern im Freien, aber in einem geschützten Bereich, ermöglicht.

 

›› Der im bisherigen Bestand gelegene Kraftraum kann durch seine rechteckige Ausbildung mit ca. 6 x 9m Grundfläche sehr gut ausgestattet werden.

 

›› Die Umkleiden selbst können auf das Notwendige konzentriert angelegt werden. Die Duschbereiche werden Rücken an Rücken angeordnet, was eine optimierte Leitungsführung erlaubt.

 

›› Aus Brandschutzgründen wird ein zweiter baulicher Rettungsweg als Treppe in das Obergeschoss erforderlich.

Die Finanzierung


Dieses Bauvorhaben hat - trotz Beschränkungen auf das Notwendigste - einen beachtlichen finanziellen Umfang, der für unseren Verein eine große Herausforderung darstellt.

 

Die geplante Finanzierung dieses Bauvorhabens setzt sich aus Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz, des Kreises Mainz-Bingen und der Stadt Ingelheim sowie Eigenmittel und Spenden zusammen.

 

Im Januar 2020 wurde der Förderantrag beim Landkreis Mainz-Bingen eingereicht, von diesem als förderfähig eingestuft und zur weiteren Begutachtung im Herbst 2020 an das Land Rheinland-Pfalz weitergeleitet.

 

Aufgrund unserer sparsamen Haushaltsführung konnten wir beträchtliche Eigenmittel ansparen, möchten aber die Aufnahme eines Darlehens wegen der damit verbundenen langfristigen Zins- und Tilgungsbelastung vermeiden.

 

Daher sind wir auch auf die finanzielle Unterstützung von Mitgliedern, Förderern und Freunden des Rudervereins angewiesen.

 

Wir möchten an dieser Stelle für unser großes, zukunftsorientiertes Projekt werben! Das neue Bootshaus soll ein attraktiver Anlaufpunkt für alle Ruderinteressierten werden und modernes Aushängeschild für den Rudersport und die Stadt Ingelheim sein. Wenn Sie uns unterstützen möchten, fordern Sie unsere Spendenbroschüre an oder sprechen Sie direkt mit den Mitgliedern unseres Vorstandes.

So können Sie spenden


Als Ruderverein Ingelheim bitten wir Sie, uns bei unserem Umbauprojekt finanziell zu unterstützen. Folgende Möglichkeiten können wir Ihnen anbieten:

  • Verbindliche Zusage von regelmäßigen Spenden für die Dauer eines von Ihnen festgelegten Zeitraumes
  • Leistung einer einmaligen Geld- oder einer Sachspende
  • Vereinsbeitritt als förderndes Mitglied
  • Gewährung eines zinslosen Kredites für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren

Der Ruderverein Ingelheim ist nach dem letzten zugegangenen Freistellungsbescheid von der Körperschaftssteuer befreit und somit berechtigt, Spendenbescheinigungen für Geld- und Sachzuwendungen auszustellen. Der Vorstand des Rudervereins Ingelheim verpflichtet sich, die für den Umbau erhaltenen Mittel sach- und zweckgerichtet zu verwenden und nicht für andere Vereinszwecke einzusetzen. Die Berichterstattung im Rahmen des Jahresabschlusses sieht daher schon jetzt separate Konten vor.

 

Spendenbroschüre

Weiter Informationen und ein entsprechendes Spendenformular findet man in unserer Spendenbroschüre die Sie ›› hier herunterladen

können!

 

Für uns heißt es jetzt: „Kräftig rudern!“ Unsere Bitte an Sie: “Rudern Sie mit!“

Aktueller Spendenstand
ca. 10.000 € (07|2021)



Hinweis für Mitglieder

Weitere vereinsinterne Informationen zum Bootshaus-Projekt sind ›› hier im Mitgliederbereich zu finden!